Mythos und Wahrheit
Vom Ursprung der Blaufränkischrebe
Moj otac ima vinograd
Mein Vater hat einen Weingarten – das galt auch bis vor einigen Jahren und vor allem im Burgenland für fast jedes Haus.
Crna frankovka
Iz zemle gre v trsek
Aus dem Boden über die Traube und dem Wein in die Gurgel – ein „klassisches“ Trinklied.
Kekfrancos
Alsóőri kisleany
Nicht für einen Schluck Wein, sondern für einen Kuss vom Unterwarter Mädchen treibt der Gänsehüter die Gänse aus dem Nachbardorf herbei.
Esti dal
Abendlied eines heimatlosen Wanderer - übrigens von Zoltán Kodály 1938 aufgezeichnet und bearbeitet.
Lemberger, Limberger
Widele Wedele
Auch auf der Hochzeit des Bettelmannes geht´s lustig zu! – Bereits 1806 haben Achim von Arnim und Clemens Brentano dieses Volkslied in ihre Liedersammlug „Des Knaben Wunderhorn“ aufgenommen.
Jutro rano
Eines Morgens bin ich aufgestanden und mein Mädel war einem anderen versprochen… Was hat ein altes kroatisches Volkslied, mit Deutschland zu tun? Das Motiv findet sich auch in Joseph Haydns Kaiserquartett und in weiterer Folge auch in der deutschen Hymne.
Franconia
L´ame du vin
„Des Weines Seele begann im Fass zu singen…“. Ob vom Blaufränkischen die Rede war, geht aus den Quellen nicht hervor – ist aber auch nicht ausgeschlossen .Charles Baudelaire (1821-1867) hat diese Zeilen verfasst, die Alban Berg 1929 vertont hat.
Blaufränkisch
Wuifoatn
Joseph Haydns Feldparthie VI/2. Satz, nach dem Wallfahrtslied „Chorale St. Antoni“ hat nicht nur Brahms inspiriert, sondern auch die Heigeign.
Geht´s Buam, gemma huam
Eines der bekanntesten burgenländischen Volksliede; gerne gesungen, wenn es nach einer ausgiebigen Weinverkostung ans Heimgehen geht!
Heigeign,
Marianne Prenner (Gesang)
Alexander Sieber (Gitarre, Gesang)
Jürgen Steiner (Akkordeon, Gesang)
Hannes Laszakovits (Kontrabass, E-Bass, Gesang)
Feri Schwarz (Schlagzeug)
DI Dr.Ferdinand Regner, Vortrag